Aktueller Newsletter

Newsletter der Koordinationsstelle Wohnen im Alter vom 2. August 2017

 INHALT

  1. Neuauflage der Broschüre „Fördermöglichkeiten von Maßnahmen im Rahmen seniorenpolitischer Handlungsfelder in Bayern“
  2. Exkursionen, organisiert von der Koordinationsstelle Wohnen im Alter
  3. Dokumentation: Austauschtreffen der Quartierskonzepte
  4. Auswertung einer Befragung von Seniorengenossenschaften
  5. Wissenschaftliche Weiterbildung „Angewandte Gerontologie – Schwerpunkt Gesundheit, Case Management und Planung“
  6. Ausschreibung „Deutscher Nachbarschaftspreis 2017“

 

Liebe Leserinnen und Leser,

auch wenn es in der Sommerpause etwas ruhiger wird, die Koordinationsstelle Wohnen im Alter ist auch im August durchgehend besetzt und steht bei Fragen zur Verfügung. Ihnen wünschen wir eine gute Zeit, bei hoffentlich sommerlichem Wetter!

Ihr Team der Koordinationsstelle Wohnen Alter

1. Neuauflage der Broschüre „Fördermöglichkeiten von Maßnahmen im Rahmen seniorenpolitischer Handlungsfelder in Bayern“

Wir haben die Broschüre „Fördermöglichkeiten von Maßnahmen im Rahmen seniorenpolitischer Handlungsfelder in Bayern“ in Zusammenarbeit mit verschiedenen Ministerien und anderen Institutionen überarbeitet und auf einen aktuellen Stand gebracht. Bei denjenigen, die uns dabei unterstützt haben, möchten wir uns bedanken!

Mit der Broschüre sollen aus der Perspektive von Initiatorinnen und Initiatoren Fördermöglichkeiten dargestellt werden, die besonders geeignet sind, Maßnahmen der Seniorenpolitischen Gesamtkonzepte auf kommunaler Ebene umzusetzen. Sie können die Broschüre bei uns in gedruckter Form erhalten oder auf unserer Homepage als PDF herunterladen unter www.wohnen-alter-bayern.de/foerdermoeglichkeiten.html.

2. Exkursionen, organisiert von der Koordinationsstelle Wohnen im Alter

Die Koordinationsstelle Wohnen im Alter bietet ab Herbst 2017 themenspezifische und regionale Exkursionen an. Unser Motto ist dabei „Von guten Beispielen lernen“. Geboten werden Besichtigungen von Projekten, Projektvorstellungen und Erfahrungsberichte zur Entwicklung und Umsetzung von Konzeptionen aber auch Erläuterungen über die Praxis durch unmittelbar beteiligte Akteure.
Es besteht zudem die Möglichkeit, sich mit den Akteuren vor Ort zu vernetzen und in einen Erfahrungsaustausch mit den anderen Teilnehmerinnen und Teilnehmern zu treten.

Wir laden mögliche Initiatoren und Entscheidungsträger herzlich ein, an unseren Exkursionen teilzunehmen, um sich konkrete Einblicke in Realisierungsbedingungen, Chancen und Hindernissen zu verschaffen und um mögliche eigene Vorhaben voranzubringen.

Die Organisation der Anreise zu den Treffpunkten erfolgt durch die Teilnehmer selbst, die Koordinationsstelle unterstützt ggf. bei der Bildung von Fahrgemeinschaften.

Es werden in 2017 zunächst zwei Exkursionen (Nord und Süd) angeboten, für 2018 sind weitere geplant.

Die erste Exkursion am 23. Oktober 2017 findet im Regierungsbezirk Schwaben statt und führt durch ein Wohnprojekt mit barrierefreien Wohnungen, Gemeinschaftsräumen, Geschäfts- und Ladenflächen in der Gemeinde Betzigau. Zweite Station ist die Gemeinde Wolfertschwenden, hier wird das Quartierskonzept vorgestellt.

Die Teilnehmerzahl ist auf 20 Teilnehmerinnen und Teilnehmer begrenzt, deshalb bitten wir Sie, nicht mehr als zwei Personen pro Institution anzumelden. Gerne nehmen wir weitere Personen in eine Warteliste auf, um bei freien Kapazitäten eine Teilnahme noch zu ermöglichen.

Eine zweite Exkursion soll in eine Großstadt, nach Nürnberg, führen. 

Auf der Tagesordnung wird der Besuch eines Projektes nach dem Bielefelder Modell stehen, welche bereits in mehreren bayerischen Städten (wie München, Nürnberg und Erlangen) durch (kommunale) Wohnbaugesellschaften entwickelt wurden. Zudem geht es auch bei der Nürnberg-Exkursion um gemeinschaftliche Wohnformen - generationenübergreifend, oder aber auch nur von Älteren miteinander. Als drittes stellen wir Ihnen vertiefend das Thema Quartiersarbeit, insbesondere auch Kultur- und Nachbarschaftstreffs, vor.

Der Termin für die Nürnberg-Exkursion ist für den Zeitraum Oktober bis November 2017 geplant. Auf unser Homepage werden diese Termine baldmöglichst eingestellt, damit Sie sich auch hierfür anmelden können.

Weitere Informationen finden Sie in der Ausschreibung auf unserer Homepage, hier finden Sie auch das Anmeldeformular: http://www.wohnen-alter-bayern.de/Exkursionen.html.

3. Dokumentation: Austauschtreffen der Quartierskonzepte

Wie jedes Jahr lud auch 2017 die Koordinationsstelle Wohne im Alter zu einem Austauschtreffen der Quartierskonzepte ein. Dies fand am 20. Juni 2017 in Nürnberg statt. Schwerpunkte des Treffens waren zum einen die Erfassung der Fort- und Weiterbildungsbedürfnisse der Quartiersmanagerinnen und Quartiersmanager und zum anderen der Erfahrungsaustausch. Zu Ersterem wurden Herr Prof. Dr. Lenninger und Frau Prof. Dr. Sing von der Kath. Stiftungsfachhochschule München und Benediktbeuern eingeladen. Diese ist bestrebt, im Austausch mit Praktikern passgenaue Lösungen für Fort- und Weiterbildungen zu finden.

Das Protokoll und Steckbriefe der teilnehmenden Quartierskonzepte können Sie auf unserer Homepage herunterladen. http://wohnen-alter-bayern.de/quartierskonzepte.html

4. Auswertung einer Befragung von Seniorengenossenschaften

2016/2017 hat die Koordinationsstelle Wohnen im Alter 14 bayerische Seniorengenossenschaften mit einer Fragebogenaktion erreicht. Die Ergebnisse der Befragung haben gezeigt, dass die Gründungsimpulse meist von engagierten Bürgerinnen und Bürgern oder Institutionen ausgehen. Der Aufbau einer Seniorengenossenschaft gelingt in Bayern vor allem auch, da mit der Anschubfinanzierung durch das StMAS die Grundlage für eine professionelle Struktur gelegt werden kann.

Es zeigte sich, dass die Seniorengenossenschaften vor allem durch das hohe Engagement der (z.T. rein ehrenamtlich tätigen) Projektmitarbeiter funktionieren. Selbst wenn eine Person hauptamtlich als Koordinator beschäftigt wird, bedarf es eines intensiven, kontinuierlichen Engagements durch die Ehrenamtlichen. Häufig vertreten sie das Projekt nach Außen und ermöglichen Vernetzung mit den wichtigen Akteuren am Ort.

Durch die Seniorengenossenschaften wird ein lokales und innovatives Angebot geschaffen, das den sozialen Zusammenhalt stärkt, ein längeres und selbstbestimmtes Leben in der gewohnten Umgebung ermöglicht und sich sowohl für die Kommunen als auch für deren Bürgerinnen und Bürger lohnt. Die vollständige Auswertung der Befragung, grundlegende Informationen und Hinweise zum Aufbau einer Seniorengenossenschaft und zur Förderung finden Sie auf unserer Homepage wohnen-alter-bayern.de/senioren-genossenschaften.html. Gerne stehen wir Ihnen auch in einem persönlichen Beratungsgespräch zur Verfügung.

5. Wissenschaftliche Weiterbildung „Angewandte Gerontologie – Schwerpunkt Gesundheit, Case Management und Planung“

Diese wissenschaftliche Weiterbildung startet erstmals im Oktober 2017 an der Katholischen Stiftungsfachhochschule München (KSFH). Das Angebot richtet sich an berufserfahrene Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter in Schlüssel- bzw. Multiplikatorenfunktionen und mit Leitungserfahrung. In insgesamt 12 Tagungseinheiten werden Themen und Inhalte zu Gesundheit, Prävention und Versorgung, Case Management und Planung vermittelt. Aktuelle wissenschaftliche Erkenntnisse und Forschungsprojekte werden mithilfe der (inter-)nationalen wissenschaftlich und zugleich praktisch erfahrenen Dozentinnen und Dozenten diskutiert. Den Flyer sowie weiterführende Informationen finden Sie unter http://www.ksfh.de/weiterbildung/wissenschaftliche-weiterbildung-angewandte-gerontologie.

6. Ausschreibung „Deutscher Nachbarschaftspreis 2017“

Mit dem Deutschen Nachbarschaftspreis zeichnet die „nebenan.de Stiftung“ engagierte Nachbarn aus, um ihnen die Anerkennung und Wertschätzung zuteilwerden zu lassen. Der Preis wird 2017 erstmals vergeben und ist mit über 50.000 Euro dotiert.

Mitmachen können Nachbarschaftsvereine, Stadtteilzentren, gemeinnützige Organisationen, Sozialunternehmen sowie engagierte Gruppen oder lose Zusammenschlüsse von engagierten Nachbarn. Die Bewerbungsphase endet bereits am 24. August 2017. Alle Informationen zum Deutschen Nachbarschaftspreis finden Sie auf www.nachbarschaftspreis.de.