Wohnen für Hilfe

Wohnen für Hilfe bringt Menschen in verschiedenen Lebensabschnitten zusammen. Auf der einen Seite junge Leute, z. B. im Studium oder in der Ausbildung, auf der anderen Seite Seniorinnen und Senioren, die etwas Unterstützung suchen oder nicht mehr alleine wohnen wollen.

Dabei steht die gegenseitige Unterstützung im Vordergrund - Jung hilft Alt und umgekehrt. Seniorinnen und Senioren haben häufig Wohnraum frei, während junge Leute Wohnraum brauchen und dafür auch gerne ihre Arbeitskraft einsetzen.

Was kann Wohnen für Hilfe leisten?

Für die Unterstützung gibt es keine festen Regeln, sie kann viele Bereiche des alltäglichen Lebens betreffen, beispielsweise Einkäufe, diverse Hausarbeiten wie Fensterputzen oder die Begleitung zu Arztbesuchen oder bei kulturellen Veranstaltungen.

Als Orientierungsrahmen wird pro Quadratmeter eine Stunde Hilfe im Monat angesetzt. Nebenkosten werden wie vereinbart monatlich gezahlt.

Beim Wohnen für Hilfe hat sich eine neutrale Koordinations- und Vermittlungsstelle bewährt. Diese leistet die Informationsbereitstellung, Herstellung der Kontakte, Unterstützung bei der Aushandlung individueller Vereinbarungen. Im Falle von Unstimmigkeiten kann diese Stelle vermittelnd tätig sein, ggf. auch neuen Wohnpartner suchen.

Aktuelles zum Thema

Rund um das Thema "Wohnen für Hiilfe" hat sich die Humanwissenschaftliche Fakultät der Universität zu Köln beschäftigt und eine Homepage mit verschiedenen Informationen erstellt.

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